Schulsozialarbeit

Auch im Jahr 2015 stehe ich weiterhin allen Schülern und Schülerinnen der Owschlager Grund-und Regionalschule, den Lehrkräften sowie den Eltern und Erziehungsberechtigten im Bereich der Schulsozialarbeit unterstützend und beratend zur Verfügung.

Dieses kann in Einzelkontakten stattfinden, in Kleingruppen oder auch im Klassenverband und wird  bedarfs- sowie themenorientiert eingesetzt.
Zentral waren und sind folgende Aufgaben:

  • Krisenintervention im Schulalltag
  • Einzelarbeit zur Motivation und Stärkung von Selbstvertrauen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Beratung/Hilfestellung der Lehrkräfte (bei Bedarf)
  • Bei Bedarf themenorientierte Gruppenarbeit
  • Zusammenarbeit mit Eltern/Erziehungsberechtigten und Familien
  • Beratung, Begleitung, ev. Weitervermittlung für Einzelne
  • Beachtung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung

An neuen Projekten sind bisher angedacht:
- Gestaltung eines Sommerklassenzimmers
- Ausbildung von Streitschlichtern
- Zusammenarbeit mit der SV – wir gestalten unseren Schulhof

Nach wie vor bin ich freitags von 12.00 bis 14.00 Uhr für die Eltern zu erreichen;
Entweder von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr in meinem Raum EC 12 oder ab 13.00 Uhr  im JUZ gegenüber der Schule.
Telefonisch bin ich unter der 0173/5361685 zu erreichen, oder per
E-Mail: schulsozialarbeit@schule-owschlag.de

Lieben Gruß
A.    Schmidt-Bölling

Unsere Projekte:

Gemeinsam mit Fr. A. Schmidt-Bölling, Schulsozialarbeiterin, ermöglichte eine sehr engagierte Klasse 9c allen 5. und 6. Klässlern ein tolles Frühstück.

Von September bis November 2012 bereitete je eine Kleingruppe der Klasse ein Mal pro Woche ein Müsli-Frühstück mit frischen saisonalen Obstsorten zu. (Selbstverständlich unter strengsten Hygienevorschriften)

Unter dem Motto „Groß für Klein“ übernahmen die Jugendlichen ebenso selbstständig das Austeilen der Portionen an die Kinder während der großen Pause. Ca. 20 Kinder ließen es sich schmecken und waren ein bisschen traurig, als das Projekt erst einmal beendet wurde.

Zum einen konnten die Unkosten durch einen Beitrag von 0,50 Cent pro Portion nicht gedeckt werden, zum anderen muss über eine Kooperation mit dem Kioskbetrieb nachgedacht werden, da wir dessen Fortbestand auf gar keinen Fall erschweren möchten.

In den Klassen 3a und 3b wurden jeweils über ein Schulhalbjahr differenzierte Trainingseinheiten zur Stärkung sozialer Kompetenzen durchgeführt.
Anhand einer Fantasiefigur, deren Name und Aussehen sich jede Klasse wieder anders vorstellt, und deren Erlebnisse im Schulalltag rückt die Gemeinschaft der Kinder immer wieder in den Mittelpunkt.
Notwendige Regeln im Miteinander werden spielerisch verdeutlicht und geprobt, was zur Stärkung der sozialen Kompetenz beiträgt.

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche behandelten wir das Thema Alkoholkonsum bei Jugendlichen.

In Anlehnung an eine bundesweite Aktion einer Krankenkasse beschäftigten sich Mädchen und Jungen aus der Sekundarstufe intensiv mit diesem Thema.

Es wurde im Internet recherchiert; Gefahren und Begründungen für extremen Alkoholgenuss herauskristallisiert (Koma-Saufen), Hilfsorganisationen und Einrichtungen katalogisiert sowie Präventivmaßnahmen herausgearbeitet. Zur Veranschaulichung der besorgniserregenden Entwicklung bei der heutigen Jugend gestalteten die Schüler/innen ein ansprechendes Kunstwerk, welches zum Nachdenken anregt und seitdem die Aula der Schule schmückt.

Unter dem Motto „Unsere Schule soll friedlich sein und ich mach mit!“ organisierten wir (Fr. ­Kiehn, Fr. ­Schmidt-Bölling) zum bundesweiten „Anti-Mobbing-Tag“ im  Dezember 2012 eine umfassende Aktion für die ganze Schule.

Sämtliche Klassen hatten den Vormittag über Gelegenheit, eine themenbezogene Plakatdemonstration in der Einganghalle mit oder ohne ihre Lehrer zu besuchen, ein Teelicht anzuzünden und sich mit seiner Unterschrift auf einem Holzstab gegen Mobbing zu positionieren. Erfreulich zeigte sich die rege Teilnahme.

Die Gespräche und Diskussionen belegten ziemlich eindeutig, dass eigentlich niemand Mobbing toll findet. Mit den zahlreichen Holzstäben mit den Unterschriften werden wir in der Aula ein Mahnmal gegen Mobbing gestalten.

Als Vertiefung und Ergänzung des Biologieunterrichts in allen neunten Klassen führten Fr. ­Wilkens gemeinsam mit Fr. ­Schmidt-Bölling ein sehr lebensechtes Projekt durch.

Alle freiwilligen „Eltern auf Probe“ bekamen von Freitag bis Montag ein Simulationsbaby in die Arme gelegt. An drei Tagen trugen sie nun die Verantwortung für die Versorgung „ihres“ Babys mit Füttern, Wickeln, Streicheleinheiten, „Bäuerchen“, richtige Handhabung etc.

Natürlich gab es für die frischgebackenen Eltern das "Baby-Not-Telefon", bei dem sie jederzeit praktische Hilfe oder auch nur ein bisschen seelische Unterstützung erhalten konnten.
So manch einer wird nach den Tagen und Nächten mit mehrmaligem Schreien einen realistischen Eindruck von der Bedeutung „Mutter“ oder „Vater“ sein bekommen haben und dies vielleicht bei seiner Lebens- und Familienplanung im Hinterkopf behalten.

Über ein Schulhalbjahr fand in einer 2. Klasse eine wöchentliche Übungseinheit zur Stärkung von Selbstwert und Selbstvertrauen statt.

Was kann ich, was macht mich aus, was kann der andere, was macht ihn aus?

Wie fühle ich mich, wie fühlt sich der andere?
 
Was drücke ich aus mit meiner Gestik/Mimik aus?

Was möchte mir mein Gegenüber verdeutlichen?

In einer Kleingruppe hatten die Kinder spielerisch die Möglichkeit, ihre Gefühle (Freude, Angst, Wut, Ekel, Trauer etc.) zum Ausdruck zu bringen;
sie beim Gegenüber bewusst wahrzunehmen und Akzeptanz und Rücksichtnahme zu trainieren.
Auch die Giraffen- und die Wolfssprache wurden verdeutlicht und geübt.

Als Abschluss durften sogar die geliebten „­Schnuffeltiere“ mal von anderen in den Arm genommen werden.